Klimabeitrag mit Wirkung

Regionale & internationale Maßnahmen für den Klimaschutz 

Ganzheitlich statt symbolisch: Klimabeitrag vs. CO₂ kompensieren

CO kompensieren – das klingt oft nach einem schnellen Ablasshandel. Wer Klimaschutz wirklich ernst nimmt, denkt weiter:  

Ein wirksamer Beitrag beginnt mit einer fundierten CO₂-Bilanzierung, folgt einer konsequenten Emissionsreduktion – und setzt erst dann auf gezielte Investitionen in hochwertige Klimaschutzprojekte. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihr Engagement  strategisch wirksam zu gestalten – und zeigen, wie sich regionale und internationale Projekte sinnvoll kombinieren lassen. 

 

Sprechen Sie mit uns über Ihren Klimabeitrag

 

Der Unterschied CO₂-Kompensation und Klimabeitrag

CO₂-Kompensation Klimabeitrag
Ausgleich von Emissionen durch externe Projekte Ganzheitlicher, zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz
Fokus liegt auf dem reinen „Kompensieren“ von Emissionen Fokus liegt auf Emissionsreduktion und aktiver Verantwortungsübernahme
Wird oft als Abschluss von Klimaschutzmaßnahmen verstanden Ist integraler Bestandteil einer langfristigen Klimastrategie
Emissionsquellen im Unternehmen bleiben meist unverändert Zielt auf Reduktion im eigenen Einflussbereich ab
Häufig mit pauschalem „Klimaneutralitätsversprechen“ verbunden Setzt bewusst auf Transparenz statt Neutralitätslabel
Kurzfristiger Imagegewinn im Vordergrund Langfristige Glaubwürdigkeit und regulatorische Anschlussfähigkeit
Kaum anschlussfähig an neue Regulierungen und Standards Entspricht zunehmend aktuellen Anforderungen von Gesetzgebern und Stakeholdern

Frühere Konzepte zielten oft auf vollständige Kompensation jeder Emission ab. Heute steht im Vordergrund, mit den verfügbaren Mitteln die wirksamsten Maßnahmen für den Klimaschutz zu fördern – lokal wie global.

Ihr Weg zu glaubwürdigen Klimabeiträgen

„Wir verstehen Klimaschutz als Prozess – nicht als schnellen Ablasshandel. Deshalb integrieren wir Projekte zur CO₂-Kompensation immer in ganzheitliche Strategien.“

– Dr. Christian Reisinger, Geschäftsführer ConClimate GmbH 

 

Wer CO kompensieren möchte, sollte dies transparent und mit strategischem Fokus tun. Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Beitrag wirksam und kontextsensibel zu gestalten. Unser Leistungsportfolio reicht von CO₂-Bilanzen über Reduktionsziele bis hin zur Auswahl passender Projekte. Dazu gehören: 

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Warum regionale Maßnahmen für den Klimaschutz entscheidend sind

Wälder und Moore in Deutschland leisten einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz – doch sie sind unter Druck.  

Dürre, Stürme und Schädlinge schwächen Wälder, viele Moore sind entwässert. Genau hier setzt ein sinnvoller Beitrag an: durch den Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken wie Wälder und Moore, den klimaresilienten Waldumbau, die Wiedervernässung von Moorlandschaften sowie den Schutz von Biodiversität, Böden und Wasser. 

Projektbeispiele aus unserem Portfolio

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1. Waldumbau in Brandenburg

Im brandenburgischen Schöneiche wandelt das Projekt eine 260 Hektar große Kiefern-Monokultur in einen klimaresilienten Mischwald um. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit des Waldes gegenüber Klimastress wie Dürre, Sturm und Schädlingsbefall zu erhöhen, die Biodiversität zu fördern und langfristig CO₂ zu speichern. Über 30 Jahre hinweg sollen rund 39.700 Tonnen CO₂ gebunden werden, davon stehen bereits heute 17.000 Tonnen als zertifizierte „Carbon Removals“ zur Verfügung. 

 

Das Projekt ist TÜV-zertifiziert, folgt dem deutschen Wald-Klimastandard und setzt auf moderne, datenbasierte Forstplanung. Unternehmen können so einen glaubwürdigen, regional verankerten Klimabeitrag leisten – kompatibel mit SBTi, CSRD und freiwilligen Nachhaltigkeitsberichten.  

  • Deutschlands Wälder sind massiv geschädigt: seit 2018 über 2 Mio. Hektar abgestorben 

  • Kiefern-Monokulturen in Brandenburg sind besonders anfällig für Stürme, Trockenheit und Käferbefall 

  • Projektregion: Brandenburg 

  • Ziel: Umbau in klimaresilienten Mischwald 

  • Transformation einer 260 ha großen Kiefern-Monokultur in einen artenreichen Mischwald 

  • Pflanzung robuster Baumarten wie Buche, Stieleiche, Ahorn 

  • Beitrag zur Biodiversität, Erholungsfunktion und Grundwasserschutz 

  • Langfristige CO₂-Bindung durch naturbasierten Umbau (geplant: ca. 39.700 t CO₂e über 30 Jahre) 

  • Bundesland: Brandenburg 

  • Projektfläche: 260 Hektar 

  • CO₂-Bindung: ca. 17.000 t als „Carbon Removals für Unternehmensnutzung sofort verfügbar (Rest langfristig) 

  • Projektlaufzeit: mindestens 30 Jahre, TÜV-zertifiziert nach ISO 14064-2 & „Wald-Klimastandard“ 

  • Waldumbau statt klassischer Aufforstung: bestehende Monokulturen werden schrittweise zu Mischwäldern entwickelt 

  • Unterstützung durch angepasstes Wildmanagement, Bodenschutz und selektive Maßnahmen 

  • Kombination aus Pflanzung, natürlicher Verjüngung und Pflege 

  • Datengestützte Forstsimulation & Monitoring (KI-gestützte Baselines und CO₂-Modellierung) 

  • Zugang zu hochwertigen regionalen CO₂-Zertifikaten 

  • Geeignet für Science-Based Targets (SBTi), freiwillige & regulatorische Berichterstattung (z. B. CSRD) 

  • Projekt unterstützt die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): u. a. 13 (Klimaschutz), 15 (Leben an Land) 

  • Hohe Glaubwürdigkeit durch TÜV-Zertifizierung, Transparenz-Dashboard und regelmäßige Projektupdates 

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2. Klimaresilienter Mischwald: Harz

Im Südharz wird die Wiederaufforstung stark geschädigter Waldflächen unterstützt, die durch Klimawandel, Dürre, Stürme und Borkenkäferbefall stark degradiert wurden. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines klimaresilienten Mischwalds aus Laub- und Nadelbäumen, der CO₂ bindet, die Biodiversität stärkt und wichtige Ökosystemleistungen wie Wasserspeicherung und Erosionsschutz sichert.

Auf einer Fläche von zunächst 10 Hektar wurden über 20.000 Bäume gepflanzt, langfristig sind bis zu 76.000 Bäume auf 26 Hektar vorgesehen. Die Maßnahmen umfassen Bodenaufbereitung, manuelle Pflanzung, regelmäßiges Monitoring sowie eine nachhaltige, zertifizierte Waldbewirtschaftung (FSC, PEFC). Die CO₂-Bindung ist nach dem EVA-Waldstandard zertifiziert – für Unternehmen bietet das Projekt somit auch einen glaubwürdigen Klimabeitrag für freiwillige oder regulatorische Nachhaltigkeitsberichte (z. B. CSRD, SBTi, TNFD). 

Das Projekt kombiniert ökologischen Mehrwert mit sozialer Wirkung durch Einbindung lokaler Akteure und Umweltbildung vor Ort. 

  • Der Harz, eines der größten Natur- und Erholungsgebiete Deutschlands, ist massiv vom Klimawandel betroffen.  

  • Zwischen 2018–2021 sind in Deutschland 5 % der Wälder abgestorben; im Harz bis zu 75 % der Fichtenbestände. 

  • Ursachen: Dürre, Stürme, Schädlinge (z. B. Borkenkäfer) und Monokulturen mit geringer Resilienz. 

  • Wiederaufforstung degradierter Flächen mit klimaresilienten Baumarten 

  • Aufbau eines biodiversen, naturnahen Mischwalds 

  • Kohlenstoffbindung und Erstellung zertifizierter CO₂-Gutschriften 

  • Wasserspeicher, Erosionsschutz, Schutz der Artenvielfalt 

  • Soziale Einbindung der lokalen Gemeinden und Schaffung von Umweltbewusstsein 

  • Region: Im Südharz 

  • Fläche: ca. 26 Hektar 

  • Pflanzung von Bäumen: >76.000, verschiedene Pflanzphasen (2023–2026) 

  • Baumarten (Auswahl): Douglasie, Europäische Lärche, Küstentanne, Kiefer, Weißtanne, Rotbuche, Edelkastanie, Roteiche, Spitzahorn 

  • Bodenaufbereitung: Mulchen, Pflügen, ggf. maschinelle Entfernung von Strauchbewuchs 

  • Pflanzung (Nov.–März): Mischung aus Laub- und Nadelbäumen, Förderung natürlicher Verjüngung 

  • Monitoring & Pflege: Jährliche Kontrolle, Entfernung konkurrierender Vegetation, Biodiversitäts- und Bodenkontrolle 

  • Langfristige Bewirtschaftung: Nachhaltige, selektive Forstwirtschaft (FSC- & PEFC-zertifiziert), keine Kahlschläge 

  • Kohlenstoffbindung: ca. 4.600 t CO₂e (über 30 Jahre auf 26 ha zertifiziert nach EVA-Standard) 

  • Biodiversität: Förderung heimischer Arten, Erhalt alter Habitatbäume, Schutz von Flora & Fauna 

  • Soziale Wirkung: Umweltbildung, Workshops, Einbindung regionaler Akteure 

  • Berichtsfähigkeit: geeignet für freiwillige (SBTi, CDP, TNFD) und regulatorische (CSRD) Nachhaltigkeitsberichte 

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3. Insetting-Projekte im Agrarsektor

Die Reduktion von Emissionen in land- und forstwirtschaftlich geprägten Lieferketten ist eine zentrale Herausforderung für viele Unternehmen. Besonders im FLAG-Sektor (Forest, Land and Agriculture) bieten sich enorme Potenziale, um Emissionen innerhalb Ihrer Wertschöpfungskette zu senken und gleichzeitig natürliche Kohlenstoffsenken aufzubauen.

Insetting-Projekte sind ein wirkungsvolles Instrument, mit dem Sie aktiv zur Dekarbonisierung Ihrer Lieferkette beitragen können. Die Maßnahmen reichen von Aufforstung und Agroforstsystemen über Humusaufbau und Biokohle bis hin zu regenerativer Landwirtschaft. Ziel ist es, Ihren Product Carbon Footprint (PCF) zu optimieren und Sie bei der Erreichung Ihrer Science Based Targets (SBTs) durch generierte Carbon Removals zu unterstützen. 

Im Gegensatz zum Offsetting, bei dem Emissionen außerhalb der eigenen Lieferkette kompensiert werden, zielt Insetting darauf ab, Emissionen direkt in Ihrer Wertschöpfungskette zu reduzieren oder zu speichern. Das geschieht durch naturbasierte Lösungen, die nicht nur CO₂ binden, sondern auch soziale und ökologische Vorteile für Ihre Landwirt:innen, Lieferanten und Anbauregionen schaffen. Die so erreichten Emissionsreduktionen oder Carbon Removals können im Rahmen Ihrer Klimabilanzierung, etwa zur Erfüllung der Science Based Targets (SBTs), anerkannt werden und den Product Carbon Footprint (PCF) Ihrer Agrarprodukte optimieren. 

Erreichung Ihrer Klimaziele: Insetting-Projekte leisten einen direkten Beitrag zur Reduktion produktbezogener Emissionen (PCF) und ermöglichen die Erfüllung Ihrer Science Based Targets (SBTs) – ein zentraler Baustein auf dem Weg zu Net-Zero.  

  • Sicherung von Absatzmärkten: Kund:innen und Geschäftspartner fordern zunehmend ein verbindliches Bekenntnis zu Science Based Targets (SBTs) sowie die konkrete Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Insetting-Projekte bieten Ihnen die Möglichkeit, beides zu erfüllen und Ihre Marktchancen langfristig zu sichern.  

  • Stärkung Ihrer Wettbewerbsposition: Kund:innen und Geschäftspartner stehen unter wachsendem Druck, ihre Scope 3-Emissionen zu reduzieren. Produkte mit niedrigem Product Carbon Footprint (PCF) tragen zur Erreichung dieser Ziele bei und verschaffen Ihnen einen Wettbewerbsvorteil.

  •  Stabilisierung Ihrer Lieferketten: Durch Insetting Projekte erhöhen Sie die Widerstandskraft Ihrer Lieferkette gegenüber klimabedingten Risiken wie Ernteausfällen, Bodenverlust oder extremen Wetterereignissen. Gleichzeitig fördern Sie nachhaltige Anbaumethoden, stärken die Resilienz Ihrer Zulieferer und sichern die kontinuierliche Verfügbarkeit Ihrer Rohstoffe.  

  • Verbesserung der Produktqualität: Insetting-Maßnahmen verbessern die Bodenstruktur, Nährstoffverfügbarkeit und Wasserhaltefähigkeit. Dies führt zu gesünderen Pflanzen, stabilen Erträgen und einer höheren Produktqualität.  

  • Sicherung von Bezugsquellen: Insetting stärkt die Zusammenarbeit mit Landwirt:innen und Lieferant:innen und fördert ein gemeinsames Engagement für Emissionsreduktion. So schaffen Sie mehr Resilienz, Transparenz und Fairness – und sichern Ihre Bezugsquellen langfristig.

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt

Von der Erfassung Ihrer aktuellen Situation über die Entwicklung einer Dekarbonisierungsstrategie und die Projektkonzeption bis hin zur langfristigen Umsetzung bieten wir Ihnen alles aus einer Hand. Unser Team begleitet Sie mit fundierter Beratung, wissenschaftlich geprüften Methoden und digitalen Tools zur Projektverfolgung bei der erfolgreichen Umsetzung Ihrer Klimastrategie. 

 

Lassen Sie uns gemeinsam Ihren individuellen Klimabeitrag planen

Kommunikation die den Unterschied macht: Unser Projekt mit Haufe Lexware

Mit dem regionalen Klimabeitrag setzt Haufe Lexware ein klares Zeichen für glaubwürdigen und wirksamen Klimaschutz. Das Unternehmen zeigt, wie CO₂-Kompensation sinnvoll in eine ganzheitliche ESG-Strategie eingebettet wird – transparent, nachvollziehbar und regional verankert. So entsteht eine Kommunikation, die Verantwortung sichtbar macht und Vertrauen schafft – gegenüber Mitarbeitenden, Kund\:innen und der Öffentlichkeit. 

 

Mehr zur Komunikation und dem Klimabeitrag von Lexware

Um maximale Transparenz zu gewährleisten, stellen wir unseren Kunden ein Online-Verifizierungssystem zur Verfügung. Es ermöglicht die nachvollziehbare Darstellung des Klimabeitrags – inklusive Projektinformationen, Zertifikaten und Tracking-Link – für interne und externe Kommunikation. So wird Klimaschutz nicht nur wirksam, sondern auch sichtbar. 

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Regional oder international – abgestimmte Maßnahmen für den Klimaschutz

Ein Klimabeitrag kann vollständig regional verankert sein – oder durch internationale Projekte ergänzt werden. Besonders wirkungsvoll sind Projekte zur Wiedervernässung von Mooren, zur Aufforstung oder zur Förderung erneuerbarer Energien.  

Unsere Kriterien für geprüfte Projekte umfassen: 

  • Nur zertifizierte Projekte (z. B. Gold Standard) 

  • Fokus auf impact-orientierte Technologien 

  • Transparente Kombination aus regionalen & internationalen Lösungen 

Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie individuell

Unser Expert:innenteam unterstützt Sie in allen Fragen rund um Ihren Klimabeitrag und zeigt Ihnen, wie Sie aktiv zum Klimaschutz beitragen können.
Für weitere Informationen steht Ihnen Josef Paula, Senior Account & Sales Manager, gerne persönlich zur Verfügung.

Buchen Sie Ihren Gesprächstermin ganz einfach über unser Kontaktformular.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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