25. August 2026
Unter Carbon Management Consulting verstehen wir die systematische Erfassung, Steuerung und Reduktion unternehmerischer Treibhausgasemissionen – von Scope 1 bis Scope 3. Anders als Carbon Management im Sinne von CO₂-Abscheidung oder -Speicherung geht es hier um betriebliches CO₂-Management: Emissionsdaten erfassen, Hotspots erkennen, Klimaziele ableiten, Maßnahmen priorisieren und Fortschritte messbar machen.
ConClimate verbindet dafür methodische Expertise, Unternehmensberatung und digitale Lösungen. So entsteht ein Ansatz, der nicht bei der Bilanz endet, sondern als wiederholbarer Managementprozess im Unternehmensalltag funktioniert.
CO₂-Management-Check vereinbarenViele Unternehmen haben bereits erste Emissionsdaten erhoben. Die Herausforderung beginnt danach: Sind die Daten vollständig? Wo entstehen die größten Emissionen? Welche Maßnahmen sind wirtschaftlich sinnvoll? Wer trägt Verantwortung? Und wie lässt sich Fortschritt verlässlich messen?
Unser Carbon Management Consulting verbindet Bilanzierung, Zielsetzung, Maßnahmenplanung, Verantwortlichkeiten und Monitoring. Carbon Management unterscheidet sich von Carbon Accounting vor allem dadurch, dass nicht nur Emissionen bilanziert, sondern auch Ziele, Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fortschritt gesteuert werden.
Scope 3 ist oft der größte Hebel: Ein wesentlicher Teil der Treibhausgasemissionen entsteht bei vielen Unternehmen in Lieferketten, eingekauften Materialien, Transport, Nutzung oder Entsorgung.
Unsere CO₂-Management-Dienstleistungen richten sich nach Reifegrad, Datenlage und Unternehmensstruktur.
Unsere CO₂-Management-Lösungen verbinden fachliche Sicherheit mit Strukturen, die sich dauerhaft nutzen und weiterentwickeln lassen.
Ein Beratungsprojekt sollte mehr liefern als eine Präsentation mit Emissionswerten. Je nach Ausgangslage entstehen eine nachvollziehbare Treibhausgasbilanz, eine Hotspot-Analyse, eine Bewertung von Datenqualität und Datenlücken sowie ein Ziel- und Reduktionspfad.
Das Ergebnis ist kein einzelner CO₂-Fußabdruck, sondern ein wiederholbarer Managementprozess mit Datenbasis, Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und Kennzahlen.
Gemeinsam definieren wir Bilanzgrenzen, identifizieren relevante Datenquellen und erfassen Treibhausgasemissionen nach etablierten Standards. Das GHG Protocol bildet eine zentrale methodische Grundlage und strukturiert Emissionen in Scope 1, 2 und 3.
Je nach Bedarf betrachten wir die Unternehmensebene über einen Corporate Carbon Footprint oder einzelne Produkte über einen Product Carbon Footprint.
Ein CO₂-Fußabdruck allein reduziert noch keine Emissionen. Wir analysieren Emissionshotspots, Datenqualität und zentrale Einflussfaktoren. So erkennen Sie, welche Materialien, Standorte, Energieträger oder Prozesse besonders relevant sind und wo Maßnahmen sinnvoll ansetzen.
Auf Basis der Bilanz entwickeln wir realistische Reduktionspfade. Wissenschaftsbasierte Klimaziele beziehungsweise Science Based Targets helfen dabei, Reduktionsambitionen an anerkannten Klimapfaden auszurichten.
Auch Netto-Null-Ziele brauchen Zwischenziele, Verantwortlichkeiten und messbare Maßnahmen. Für die methodischen Anforderungen sind die jeweils aktuellen Standards und Leitlinien der SBTi maßgeblich.
Wirksames CO₂-Management braucht klare Prozesse und regelmäßige Aktualisierungen. Mit Substain können Daten, Ziele, Maßnahmen und Fortschritte zentral zusammengeführt werden. So lässt sich CO₂-Management schrittweise in bestehende Unternehmensprozesse integrieren.
Belastbare Emissionsdaten sind nicht nur für Berichte relevant. Sie können Entscheidungen in Einkauf, Produktentwicklung, Lieferantenmanagement und bei Investitionen verbessern.
Unsere Kundenprojekte zeigen unterschiedliche Ausgangslagen.
Für Köster wurde erstmals ein vollständiger Corporate Carbon Footprint erstellt. Ergänzend entstand ein digitaler PCF-Rechner für Baustellen, mit dem projektspezifische CO₂-Emissionen automatisiert ausgewertet werden können.
Zur ReferenzERP-basierte Rezepturdaten und rohstoffspezifische Emissionsfaktoren wurden in eine skalierbare PCF-Struktur überführt. Dadurch lassen sich Produkt-CO₂-Bilanzen detailliert erstellen und für Kundeninformation sowie Produktentwicklung nutzen.
Zur ReferenzNeben einem vollständigen CCF wurden Product Carbon Footprints für einzelne Bücher erstellt. Unterschiedliche Papiersorten und die Vorkette wurden analysiert; zusätzlich entstand ein spezifischer Emissionsfaktor für den Druckprozess.
Zur ReferenzBei mobilezone wurden Scope-1-3-CCF, Product Carbon Footprint, Science Based Targets und Reduktionsworkshops verbunden. Die entwickelten SBTi-Ziele wurden offiziell eingereicht und anerkannt.
Zur ReferenzMit unserer kostenlosen Checkliste prüfen Sie, wie weit Ihr Unternehmen bei Bilanzierung, Scope 3, Datenqualität, Klimazielen, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Monitoring bereits ist – und wo der nächste sinnvolle Schritt liegt.
ConClimate verbindet Klimafachwissen, Unternehmensberatung und digitale Umsetzung. Unsere CO₂-Management-Lösungen richten sich an Ihren Strukturen und Ressourcen aus – nicht umgekehrt.
So wird Carbon Management Consulting vom Reporting-Thema zu einem Steuerungsinstrument für konkrete Entscheidungen.
Gemeinsam prüfen wir Bilanzierung, Scope 3, Klimaziele und Maßnahmensteuerung.
Carbon Accounting beschreibt vor allem die Erfassung und Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Carbon Management verbindet die Bilanzierung zusätzlich mit Klimazielen, Reduktionsmaßnahmen, Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Steuerung.
Carbon Management Consulting ist sinnvoll, wenn Unternehmen erstmals eine belastbare CO₂-Struktur aufbauen, Scope-3-Emissionen erfassen, Klimaziele definieren oder bestehende Prozesse professionalisieren möchten.
Typische Daten betreffen Energieverbrauch, Fuhrpark, eingekaufte Materialien, Transporte, Geschäftsreisen, Abfälle oder verkaufte Produkte. Welche Daten relevant sind, hängt von Geschäftsmodell und Bilanzgrenzen ab.
Beratung unterstützt bei Methodik, Prioritäten und Prozessdesign. Software erleichtert wiederkehrende Datenerhebung, Berechnung, Monitoring und Dokumentation. In vielen Fällen ist die Kombination sinnvoll.
Der Einstieg erfolgt über die relevanten Scope-3-Kategorien. Anschließend werden Datenquellen priorisiert und schrittweise verbessert. So entsteht eine belastbare Struktur, ohne von Beginn an bei jeder Emissionsquelle maximale Detailtiefe anzustreben.
Wir verbinden Bilanzierung, Zielsetzung, Maßnahmen, Datenmanagement und Monitoring zu einer Struktur, die im Unternehmensalltag funktioniert.
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