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Carbon Management Training: CO₂-Management im Unternehmen sicher aufbauen

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13. August 2026


GHG Protocol verstehen, CO₂-Daten praktisch anwenden und Carbon-Management-Kompetenz im eigenen Unternehmen aufbauen.

Ein Carbon Management Training befähigt Ihre Mitarbeitenden, Treibhausgasemissionen methodisch sauber zu erfassen, relevante Emissionstreiber zu erkennen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Dafür braucht es mehr als theoretisches Wissen: Entscheidend ist, dass Teams Bilanzierungslogiken verstehen, Datenquellen bewerten und die Ergebnisse im Unternehmensalltag nutzen können.

Im Carbon Management Training von ConClimate verbinden wir deshalb die Grundlagen des Carbon Accounting mit einem hohen Praxisanteil. Die Teilnehmenden lernen, einen Corporate Carbon Footprint nach dem GHG Protocol aufzubauen und erstellen anhand eines Praxisfalls selbst eine CO₂-Bilanz in Substain.

So wird carbon management von einem Fachthema zu einer Aufgabe, die intern strukturiert bearbeitet werden kann.

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Carbon Management Training auf einen Blick

Trainingsaufbau

Wissen verstehen. Direkt anwenden.

Der Schwerpunkt liegt bewusst auf praktischer Anwendung und Übertragung auf typische Unternehmenssituationen.

Theorie30–40 %
Praxis60–70 %
Methodische GrundlagenEinführung in das GHG Protocol, Scopes, Systemgrenzen und Konsolidierungsansätze.
Daten & EmissionsfaktorenDatenqualität bewerten, Quellen identifizieren und mit Schätzungen sowie Emissionsfaktoren arbeiten.
Praktische BilanzierungEine CO₂-Bilanz anhand eines Praxisbeispiels in Substain selbst erstellen.

Im Training behandeln wir unter anderem:

GHG Protocol Scope 1 Scope 2 Scope 3 Systemgrenzen Konsolidierungsansätze Datenqualität Emissionsfaktoren Datenquellen Schätzungen Substain Fehler & Unsicherheiten

Das Ziel: Ihre Mitarbeitenden sollen die Logik hinter einer CO₂-Bilanz nicht nur kennen, sondern auf konkrete Fragestellungen im eigenen Unternehmen übertragen können.

Warum Unternehmen Carbon-Management-Kompetenz intern aufbauen sollten

Viele Unternehmen kennen ihre Klimaziele. Schwieriger wird es bei der Umsetzung: Welche Emissionen gehören in Scope 1, 2 oder 3? Welche Daten werden benötigt? Wie werden Systemgrenzen festgelegt? Welcher Emissionsfaktor ist geeignet? Und wie lassen sich Datenlücken nachvollziehbar behandeln?

Genau an diesen Punkten entscheidet sich, wie aussagekräftig ein carbon footprint tatsächlich ist.

Gemeinsames VerständnisFachbereiche verstehen, welche Daten benötigt werden und wie sie in die Gesamtbilanz einfließen.
Weniger AbhängigkeitKnow-how bleibt nicht bei Einzelpersonen oder vollständig bei externen Dienstleistern.
Dauerhafte IntegrationCarbon Accounting kann besser in bestehende Prozesse, Zuständigkeiten und Routinen eingebettet werden.

Ein Carbon Management Training schafft ein gemeinsames methodisches Verständnis. Nachhaltigkeitsverantwortliche, Controlling, Einkauf, Produktion und weitere Fachbereiche können besser einschätzen, welche Daten sie bereitstellen müssen und wie ihre Informationen in die Gesamtbilanz einfließen. Das reduziert Abhängigkeiten von Einzelpersonen und erleichtert es, Carbon Accounting dauerhaft in bestehende Prozesse zu integrieren.

So ist das Carbon Management Training aufgebaut

Das Carbon Management Training verbindet fundierte Grundlagen mit einem hohen Praxisanteil. Rund 30–40 % des Trainings entfallen auf die Theorie, während 60–70 % für die praktische Anwendung vorgesehen sind. Die Inhalte werden interaktiv vermittelt und auf die Branche sowie die konkreten Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten.

30–40 %

Theoretischer Teil

Einführung in das GHG Protocol, Scopes, Systemgrenzen, Konsolidierungsansätze, Datenqualität und Emissionsfaktoren.

Zusätzlich wird die CO₂-Bilanzierung in den Kontext der Unternehmensstrategie eingeordnet.

60–70 %

Praxisteil

Relevante Datenquellen und Ansprechpartner identifizieren, mit Datentabellen, Schätzungen und Emissionsfaktoren arbeiten und eine CO₂-Bilanz in Substain erstellen.

Typische Fehler und Unsicherheiten werden gezielt aufgegriffen und methodisch eingeordnet.

Wer mit internationalen Datenquellen arbeitet, begegnet dabei häufig Begriffen wie carbon dioxide, greenhouse gas emissions oder carbon accounting. Im Training werden diese Begriffe in einen verständlichen methodischen Zusammenhang gebracht.

Dadurch wird deutlich, an welchen Stellen Annahmen dokumentiert werden müssen und welche Entscheidungen die Qualität einer Treibhausgasbilanz beeinflussen.

Scope 1, Scope 2 und Scope 3 verstehen

Scope 1

Direkte Emissionen

Emissionen aus Quellen, die das Unternehmen selbst besitzt oder kontrolliert.

Scope 2

Eingekaufte Energie

Indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom, Wärme oder vergleichbaren Energiebezügen.

Scope 3

Wertschöpfungskette

Weitere indirekte Emissionen, zum Beispiel aus Materialien, Transporten, Geschäftsreisen oder eingekauften Leistungen.

Vom Carbon Footprint zur Carbon Reduction

Die Bilanzierung beantwortet zunächst eine zentrale Frage: Wo entstehen die Treibhausgasemissionen des Unternehmens?

Dafür werden direkte und indirekte Emissionen strukturiert erfasst. Neben Energieverbräuchen können beispielsweise eingekaufte Materialien, Transporte, Geschäftsreisen oder weitere Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette relevant sein.

1. VERSTEHEN
Carbon FootprintEmissionsstruktur sichtbar machen.
2. PRIORISIEREN
Wesentliche HebelRelevante Emissionsquellen und Potenziale bewerten.
3. REDUZIEREN
Carbon ReductionRealistische Maßnahmen entwickeln und Fortschritte messen.

Ein belastbarer carbon footprint macht diese Emissionsstruktur sichtbar. Erst danach lässt sich fundiert entscheiden, wo carbon reduction sinnvoll ansetzen kann.

Das Ziel, reduce carbon emissions in konkrete Unternehmenspraxis zu übersetzen, erfordert dabei mehr als einzelne Maßnahmen. Unternehmen müssen verstehen, welche Emissionsquellen wesentlich sind, welche Daten für die Erfolgsmessung benötigt werden und welche Maßnahmen unter den eigenen Rahmenbedingungen realistisch umsetzbar sind.

Mehr zur methodischen Erstellung einer Unternehmensbilanz finden Sie auf unserer Seite zum Corporate Carbon Footprint.

Der Carbon Management Plan: Ziele und Maßnahmen strukturieren

Carbon Accounting erzeugt die Datengrundlage. Ein Carbon Management Plan übersetzt diese Daten anschließend in Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten.

Zentrale Fragen eines Carbon Management Plans:

  • Welche Emissionsquellen haben die größte Relevanz?
  • Welche Reduktionspotenziale bestehen?
  • Welche Ziele sollen verfolgt werden?
  • Welche Maßnahmen haben Priorität?
  • Wer übernimmt Verantwortung für Umsetzung und Monitoring?
  • Wie werden Fortschritte gemessen?
  • Welche Daten müssen regelmäßig aktualisiert werden?

Damit erhält carbon management eine klare Struktur. Die CO₂-Bilanz wird nicht nur für einen Bericht erstellt, sondern kann als Ausgangspunkt für konkrete Entscheidungen genutzt werden.

Je nach Zielsetzung können darauf aufbauend beispielsweise wissenschaftsbasierte Klimaziele oder ein strukturierter Transformationspfad entwickelt werden.

Carbon Management als Teil der Unternehmenssteuerung

CO₂-Daten werden an immer mehr Stellen im Unternehmen relevant. Kunden fragen Emissionsinformationen ab, Fachbereiche benötigen Daten für Nachhaltigkeitsthemen und die Unternehmensleitung braucht nachvollziehbare Informationen für strategische Entscheidungen.

ReportingBelastbare und nachvollziehbare Klimadaten bereitstellen.
PriorisierungEmissionstreiber und relevante Maßnahmen einordnen.
RisikenKlimabezogene Abhängigkeiten und Datenlücken erkennen.
EntscheidungenCO₂-Daten für strategische Steuerung nutzbar machen.

Ein funktionierendes carbon management sollte deshalb nicht isoliert im Nachhaltigkeitsteam bleiben.

Klare Datenquellen und Verantwortlichkeiten erleichtern regelmäßige Aktualisierungen. Gleichzeitig können die Ergebnisse zeigen, wo Energie, Materialien, Logistik oder eingekaufte Leistungen besonders emissionsrelevant sind. Damit wird Carbon Accounting zur Entscheidungsgrundlage: nicht nur für Reporting, sondern auch für Priorisierung, Risikobetrachtung und die Bewertung möglicher Reduktionsmaßnahmen.

Typische Herausforderungen in der Carbon-Bilanzierung

Im Carbon Management Training greifen wir Fragestellungen auf, die bei der praktischen Erstellung einer CO₂-Bilanz besonders wichtig sind.

Fehlende oder uneinheitliche Daten

Nicht jede Information liegt von Beginn an in der benötigten Qualität vor. Deshalb müssen Datenquellen bewertet, Annahmen dokumentiert und gegebenenfalls belastbare Schätzungen vorgenommen werden.

Unklare Systemgrenzen

Welche Gesellschaften, Standorte und Aktivitäten gehören zur Bilanz? Eine saubere Abgrenzung ist Voraussetzung dafür, Ergebnisse nachvollziehbar und über Zeit vergleichbar zu machen.

Unsicherheit bei Emissionsfaktoren

Aktivitätsdaten allein reichen für die Berechnung nicht aus. Die Wahl geeigneter Emissionsfaktoren beeinflusst das Ergebnis und muss methodisch nachvollziehbar sein.

Diese Fragen werden nicht nur theoretisch behandelt. Die Teilnehmenden wenden die Logik im Praxisteil selbst an und sehen unmittelbar, welche Auswirkungen Entscheidungen auf die Bilanz haben.

Carbon Accounting Check für bestehende CO₂-Bilanzen

Unternehmen, die bereits eine CO₂-Bilanz erstellt haben, können diese mit unserem Carbon Accounting Check methodisch überprüfen lassen. Dabei analysieren wir die bestehende Bilanz, prüfen Datenqualität und Systemgrenzen nach den Vorgaben des GHG Protocol und identifizieren mögliche Lücken oder Optimierungspotenziale.

1. CHECK

Bestehende Bilanz prüfen

Analyse der CO₂-Bilanz mit Feedbackbericht und konkreten Empfehlungen.

2. OPTIMIERUNG

Lücken gezielt schließen

Schließung identifizierter Lücken und methodische Feinjustierung für eine möglichst GHG-konforme Bilanzierung.

3. WORKSHOP – OPTIONAL

Ergebnisse praktisch vertiefen

Übungen zur CO₂-Bilanzierung in Substain sowie typische Do’s und Don’ts der Bilanzierung behandeln.

Der Carbon Accounting Check lässt sich damit an den aktuellen Stand des Unternehmens anpassen – von der Überprüfung einer vorhandenen Bilanz bis zur praktischen Vertiefung im Workshop.

Noch keine eigene CO₂-Bilanz?

Dann unterstützt das Carbon Management Training Ihr Team beim Kompetenzaufbau.

Training anfragen
Bilanz bereits vorhanden?

Dann kann der Carbon Accounting Check der passende nächste Schritt sein.

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Für wen eignet sich das Carbon Management Training?

Das Carbon Management Training richtet sich an Unternehmen, die Know-how nicht dauerhaft auslagern, sondern intern aufbauen möchten.

Nachhaltigkeit & ESG
Umwelt- & Energiemanagement
Controlling & Finance
Einkauf & Supply Chain
Operative Fachbereiche
Führungskräfte

Vorkenntnisse können hilfreich sein, sind jedoch nicht der entscheidende Faktor. Die Inhalte werden an Ausgangslage, Branche und konkrete Fragestellungen angepasst.

Wer verschiedene training courses zum Thema Carbon Management vergleicht, sollte vor allem auf den Praxisbezug achten: Können die Teilnehmenden nach dem Training selbst mit Daten, Systemgrenzen und Emissionsfaktoren arbeiten? Genau darauf ist der ConClimate-Ansatz ausgerichtet.

Was Ihr Team nach dem Carbon Management Training anwenden kann

Nach dem Carbon Management Training können die Teilnehmenden zentrale Schritte einer Treibhausgasbilanz methodisch nachvollziehen und praktisch anwenden. Dazu gehören insbesondere:

✓ Systemgrenzen und Scopes einordnen
✓ Relevante Datenquellen und Ansprechpartner identifizieren
✓ Aktivitätsdaten strukturiert erfassen
✓ Geeignete Emissionsfaktoren anwenden
✓ Schätzungen und Datenlücken nachvollziehbar dokumentieren
✓ Typische Bilanzierungsfehler erkennen
✓ Eine CO₂-Bilanz in Substain praktisch erstellen
✓ Ergebnisse für weitere Carbon-Management-Schritte einordnen

So entsteht intern das Wissen, das für eine konsistente Bilanzierung und die Weiterentwicklung des eigenen carbon management benötigt wird.

Know-how intern aufbauen

Carbon Management Training für Ihr Unternehmen

Wir passen Inhalte, Praxisbeispiele und Schwerpunkte an Ihre Branche, Ausgangslage und konkreten Fragestellungen an.

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FAQ zum Carbon Management Training

Was lernt man in einem Carbon Management Training?

Ein Carbon Management Training vermittelt, wie Unternehmen Treibhausgasemissionen erfassen, einen Corporate Carbon Footprint erstellen und Bilanzierungsentscheidungen nachvollziehbar dokumentieren. Bei ConClimate liegt ein besonderer Schwerpunkt auf GHG Protocol, Datenarbeit und praktischer Anwendung in Substain.

Was ist der Unterschied zwischen Carbon Accounting und Carbon Management?

Carbon Accounting bezeichnet die methodische Erfassung und Berechnung von Treibhausgasemissionen. Carbon Management nutzt diese Daten anschließend, um Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Fortschritte zu steuern.

Welche Vorkenntnisse benötigen Teilnehmende?

Spezifische Vorkenntnisse sind nicht der entscheidende Faktor. Das Training wird an die Ausgangslage und die Fragestellungen des Unternehmens angepasst. Fachliche Grundlagen werden im theoretischen Teil vermittelt und anschließend praktisch angewendet.

Wie praxisnah ist das Carbon Management Training?

Rund 60–70 % des Trainings sind für die praktische Anwendung vorgesehen. Die Teilnehmenden arbeiten unter anderem mit Datenquellen, Emissionsfaktoren und Schätzungen und erstellen anhand eines Praxisbeispiels eine CO₂-Bilanz in Substain.

Können Unternehmen mit bestehender Bilanz ebenfalls unterstützt werden?

Ja. Für Unternehmen mit vorhandener CO₂-Bilanz bietet sich der Carbon Accounting Check an. Je nach Bedarf umfasst er Prüfung, Optimierung und einen optionalen Workshop.

Kann das Training an das Unternehmen angepasst werden?

Ja. Die Inhalte werden auf Branche, Ausgangslage und konkrete Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten. Dadurch steht nicht ein allgemeines Standardprogramm im Mittelpunkt, sondern die Fragestellung, die für das jeweilige Team tatsächlich relevant ist.

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